Reinhold Strobl

Mitglied des Bayerischen Landtags

SPD im Baltikum - mit vielen Eindrücken zurück

Amberg-Sulzbach. (sor)

Die 29. Reise des SPD-Kreisverbandes, bei der schon viele Ziele in Europa angesteuert wurden, führte diesmal ins Baltikum. Bei einem herrlichen Wetter, das man so in diesem Teil Europas nicht erwartet hatte, lernten die Teilnehmer nicht nur die 3 baltischen Länder Litauen, Lettland und Estland kennen, sondern auch noch Finnland und Schweden.

Von Kiel aus wurde Klaipeda (Litauen) angesteuert, wo man auch Bekanntschaft mit „Ännchen von Tharau“ machte. Ein ganzer Tag war der Kurischen Nehrung gewidmet. Die Kurische Nehrung mit ihren schier endlosen Stränden und den gewaltigen Dünen zählt zu den schönsten Küstenlandschaften Europas und wird von der UNESCO als Welterbe geführt. Natürlich wurde auch das Thomas-Mann-Haus besucht, wo das Bild entstand. Auf der Fahrt nach Riga wurde ein Zwischenstopp beim Berg der Kreuze, einem katholisch und touristisch geprägten Wallfahrtsort eingelegt.

Riga, die weltoffene Hauptstadt von Lettland und einstige Hasestadt mit ihrem zum UNESCO-Welterbe zählenden historischen Kern ist ein Juwel. Schon am ersten Abend wurden die Teilnehmer an allen Ecken und Enden mit Musik begrüßt. Das Schwarzhäupterhaus erstrahlt in neuem Glanz und ein Orgelkonzert rundete das Programm ab. Der Gauja-Nationalpark mit seiner herrlichen Natur und den Burgruinen sowie der Bob-und Rennschlittenbahn Sigulda stand natürlich ebenfalls am Programm, bevor auf der Fahrt nach Estland ein Zwischenstopp in dem Badeort Pärnu eingelegt wurde.

In Tallin, der Hauptstadt Estlands, schlenderte man durch mittelalterliche Gassen. Den Stadtkern muß man einfach gesehen haben. Am Rande des Stadtkerns wachsen neue Gebäude in die Höhe, die architektonisch ebenfalls gut gelungen sind. Wo gibt es das außer in Tallin, wo alle 5 Jahre ein großes Liederfest stattfindet: 2014 traten dort vor 153.000 Zuhörern über 33.000 Sänger auf. Helsinki (Finnland) mit seinem großen Hauptplatz war bei herrlichem Sonnenschein von jungen Menschen belagert. Bevor von Turku aus nach Schweden übergesetzt und die Heimfahrt angetreten wurde, konnte noch kurz die Burg in Turku besichtigt werden. Auch in diesem Jahr kam man mit interessanten Eindrücken zurück. MdL Reinhold Strobl: „Europa wächst zusammen, lebt im Frieden und das Reisen ohne Grenzkontrollen und Geldumtausch wird leichter. So soll es auch bleiben.“