Reinhold Strobl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Landkreisbürger im Landtag

Amberg-Sulzbach/München. (sor)
Einen Tag nach der Bundestagswahl besuchten 100 Bürger aus dem Landkreis MdL Reinhold Strobl (SPD) im Bayerischen Landtag. Natürlich ging es bei diesem Besuch auch um das nicht befriedigende Ergebnis dieser Bundestagswahl.

MdL Strobl stellte fest, dass mit diesem Ergebnis keine Politik mehr zum Wohle der arbeitenden Menschen möglich sei. In den letzten Jahren hätte doch einiges erreicht werden können: Mindestlohn, Verbesserungen bei der Rente, bei der Städtebauförderung und in vielen anderen Bereichen. Eine Verbesserung des Zeitarbeitergesetzes rücke in weite Ferne. Politik habe eben auch etwas mit Mehrheiten zu tun.

 

Strobl, der kein Hehl daraus machte, dass er mit dem Ergebnis für die SPD überhaupt nicht zufrieden ist, meinte aber auch: „Ich kann mich nicht einmal über das schlechte Ergebnis der CSU freuen.“ Jeder Bürger solle auch bei einer Protestwahl prüfen, ob er nicht genau diejenigen wähle, die eine falsche Politik anstreben. Eine vernünftige Politik sei in Zukunft praktisch unmöglich geworden. Dabei gebe es vieles anzupacken. Er gab zu bedenken, dass rechtsradikale Parteien immer Ängste schüren und damit Stimmen fangen würden.

In den 12 Jahren seiner Tätigkeit im Landtag habe er, so Strobl, schon über 3.000 Bürgerinnen und Bürger nach München einladen können. „Meine Arbeit hat mir immer Spaß gemacht und macht mir auch jetzt noch Spaß. Viele Bürgeranliegen konnten bearbeitet werden.“ Bis zum Ende der Legislaturperiode werde er für unsere Region voll weiter arbeiten. Im Anschluss an die Diskussion ging es noch zum Oktoberfest.