Reinhold Strobl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Landtagsabgeordnete im Speedtreibhaus in Eschenfelden

Eschenfelden. (sor)
Voll begeistert war die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, MdL Martina Fehlner, von den im Speedtreibhaus ausgestellten Oldtimer-Rennwägen. MdL Reinhold Strobl hatte sie in den Landkreis eingeladen, um mit ihr einige besondere Attraktionen im Landkreis zu besuchen.

Davon, so Strobl, gebe es in unserer Region viele. Sie müssten gebündelt und immer wieder herausgestellt werden. Ein sehenswertes Museum gibt es seit einigen Jahren in Eschenfelden.

Dort hat Horst Linn im Speedtreibhaus viele Oldtimer-Rennwägen ausgestellt, die von Freitag bis Sonntag auch von der Öffentlichkeit besichtigt werden können.

Das besondere an den Rennwägen ist jeweils ihre eigene Geschichte. Horst Linn konnte zu jedem Rennwagen etwas erzählen. Jedes Ausstellungsstück hat seine eigene Geschichte. „Dieser Rennwagen hat das Rennen in Monte Carlo gewonnen und der andere wiederum ein anderes Rennen.“ Meist ist Horst Linn persönlich gefahren oder hat sogar die Rennen selbst gewonnen. Bekannte Motorsportler wie Walter Röhrl gehören seit 50 Jahren zum Bekanntenkreis.

Bei dem Rundgang waren auch Bürgermeister Hans Durst und der ehemalige Landrat Armin Nentwig dabei. Auch sie freuen sich über diese Attraktion im westlichen Landkreis. „Wir haben in unserem Landkreis viele Attraktionen – das Speedtreibhaus gehört mit dazu.“ Während sich Martina Fehlner an den Sportwägen begeisterte, outete sich Strobl als Freund von Oldtimer-Fahrzeugen. Mit einem davon könnten z.B. auch Hochzeiten gefahren werden. Im Bereich der Museen im Landkreis könnte sich Horst Linn auch ein Kombi-Ticket vorstellen.

Am Rande des Besuches ging es aber auch um die Probleme mit dem Internet. Hans Durst bedauerte, dass die Schule weg sei, es beim Nahverkehr aber bei der Finanzierung mangele. Für die Nutzung des früheren Schulhauses wäre man für eine finanzielle Unterstützung dankbar und eine gewerbliche Nutzung mit Arbeitsplätzen sinnvoll. Horst Linn merkte an, dass sich die Bezirks- und die Landesregierung unterstützend bei solchen Leerstandobjekten gerade im schwächeren ländlichen Raum bemühen sollten.