Reinhold Strobl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Gemeinsam für eine gute Landwirtschaftspolitik

Amberg-Sulzbach/München (sor).
In einer Pressemitteilung äußert sich heute Franz Kustner, BBV Bezirkspräsident, zu der Aktion der Bundesumweltministerin, der so genannten „Bauernregel“ Kampagne. Ob er sich allerdings mehr als Präsident der Bauern oder als Vertreter der CSU dazu äußerte, ist MdL Reinhold Strobl nicht ganz einsichtig. Auch die junge Union Amberg-Sulzbach meine, sich dazu äußern zu müssen, um das politisch nutzen zu können.

Strobl sagt dazu: „Tatsache ist, dass die Aktion der Bundesumweltministerin Hendricks missglückt war. Tatsache ist, dass sie sich hierfür auch schon entschuldigt hat. Wir haben uns in der gestrigen Debatte im Bayerischen Landtag dazu ebenfalls kritisch geäußert.

Tatsache ist allerdings auch, dass wir in unserer bäuerlichen Kulturlandschaft eine Entwicklung haben, die auch von aufgeschlossenen Landwirten inzwischen sehr kritisch gesehen wird. Ich nenne hier den Großanbau von Mais. Tatsache ist auch, dass es auf vielen Wiesen keine Wiesenblumen mehr gibt - die Imker können von den Auswirkungen ein Lied singen. Tatsache ist auch, dass, gesehen zur Fläche, oft zu viel Vieh auf den Höfen gehalten wird. Darüber konnte ich bei vielen Diskussionen mit aufgeschlossenen Landwirten sehr offen diskutieren.

Wir waren uns immer einig, dass wir gemeinsam an einer umweltgerechten Gestaltung unserer Agrarlandschaft arbeiten müssen und ich auch immer wieder im Dialog mit den Landwirten stehe. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit unserer Landwirte und kenne ihre Probleme. Lassen sie uns gemeinsam für eine gute Landwirtschaftspolitik arbeiten. Parteipolitische Störmanöver dienen indessen unserem gemeinsamen Anliegen nicht“.