Reinhold Strobl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Strobl fragt Staatsregierung.
Welche Auswirkung hat der Netzausbau wie Ostbayernring und Südostlink auf die Land- und Forstwirtschaft?

Schnaittenbach/München. (sor)
Welche Auswirkungen haben die geplanten Stromtrassen für die Landwirte und die Bewirtschaftung der Nutzflächen? Diese und andere Fragen stellte der Abgeordnete Reinhold Strobl (SPD) der Bayerischen Staatsregierung.

Der zwischenzeitlich in Ruhestand getretene Präsident des Bezirksverbandes Oberpfalz Franz Kustner bat den Abgeordneten um Unterstützung. Gemeinsam solle man sich kritisch mit dem Netzausbau auseinandersetzen, schlug Kustner vor.

„Die geäußerten Bedenken des Bauernverbandes gegenüber den geplanten Leitungsbaumaßnahmen und eine entsprechende Berücksichtigung der Grundstückseigentümer habe ich in konkreten Fragen an die Staatsregierung gestellt. Zum Beispiel, wie die Staatsregierung die, von den Landwirten befürchteten, Schäden an Grund und Boden durch die Versorgungsleitungen beurteilt, auch hinsichtlich der dauerhaften Erderwärmung? Welche Bodenschutzkonzepte plant die Staatsregierung? Wie sehen die Entschädigungskonzepte für die betroffenen Grundstückseigentümer aus? Wird es wiederkehrende Leistungen geben oder bei Einmalzahlungen bleiben? Welcher Flächenverbrauch an land- und forstwirtschaftlicher Nutzfläche ist nach derzeitigem Kenntnisstand der Staatsregierung durch den geplanten Netzausbau zu erwarten?“ Diese und weitere Fragen stellte der Abgeordnete und ist gespannt auf die Antwort.